Vorteile des Verfahrens

• zur Zeit das genaueste Rapid Prototyping Verfahren
• Bauteile mit hoher Komplexität herstellbar
• bietet die Möglichkeit zur Herstellung von Hohlräumen

Anwendungsbeispiele

• komplexe Bauteile als Designmuster oder Muster zur Konstruktionsüberprüfung
• Urmodelle für die Folgeverfahren Vakuumgießen

Bei dem Stereolithografie-Verfahren (STL) handelt es sich um ein Rapid-Prototyping-Verfahren bei dem innerhalb weniger Stunden Modelle berührungslos erstellt werden können. Die Stereolithografie setzt 3D-Daten unmittelbar in Urmodelle um. Der Prozess der Stereolithografie basiert auf dem schichtweisen Aushärten eines flüssigen Polymers durch UV-Laserlicht. Das Teil entsteht auf einer Stützkonstruktion direkt unter der Oberfläche des Polymerbades. Der Laserstrahl zeichnet zunächst die Außenkontur des Teiles und schraffiert anschließend dessen Querschnitt.

Nach einer solchen Schicht, die je nach Vorgabe 0,05 über 0,10 bis 0,15 mm dick ist, wird das Teil in der Flüssigkeit um die Schichtstärke abgesenkt und die Oberfläche neu benetzt. Nach Beendigung des Bauvorganges wird das Teil aus der Stereolithografieanlage entnommen und die Stützkonstrukion sowie die Rückstände des flüssigen Polymers entfernt.
Die Stereolithographie ist das älteste und am meisten verbreitete Rapid Prototyping Verfahren.

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