• hohe mechanische und thermische Belastbarkeit der Teile
• keine Nachvernetzung und nur geringe Nacharbeit nötig
• Modelle sind sofort einsatzbereit
• nicht versintertes Material kann bei Nachfolgeprozessen wiederverwendet werden
• Herstellung von ersten Einbaumustern mit hohen mechanischen und thermischen Ansprüchen
• Prototypenherstellung in geringen Stückzahlen (1-50), bei Kleinteilen auch mehr (100-500)
Der Prozess des Lasersinterns basiert auf einem schichtweisen Plastifizieren des pulverförmigen Werkstoffes. Dabei wird die Bauraumtemperatur so eingestellt, dass das Pulver vorerhitzt ist. Die notwendige Energie zum Verschmelzen der einzelnen Pulverkörner einer Schicht untereinander und zum Anbinden an die darunterliegende Schicht wird mittels Laser zugeführt. Anschließend wird der Behälter abgesenkt und eine neue Pulverschicht aufgebracht.
Nach Abschluss des Bauvorganges wird das Teil entnommen und das nichtplastifizierte Pulver entfernt. Verwendete Werkstoffe für das Kunststoff-Laser-Sintern sind z.B. Polyamid (ungefüllt und glasgefüllt)
Die Infiltration von Lasersinterteilen ist zum Erreichen von Flüssigkeits- und Gasdichtheit sowie elektrischer Durchschlagfestigkeit möglich.